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Sonnencreme – eine Gefahr für die Umwelt?
Meeresbewohner in Gefahr
Wer sich im lang ersehnten Strandurlaub ohne Sorge um Hautkrebs und Sonnenbrand bräunen will, cremt sich davor mit Sonnencreme ein. Doch die ist inzwischen in Regionen wie Hawaii oder Florida teilweise verboten. Wie kommt das?
„Kleiden und Meiden“
Trotz allem bleibt der Schutz der Haut vor UV-Strahlen wichtig, um Hautkrebs zu verhindern. Keine Methode – auch nicht die Sonnencreme – bietet vollständigen Schutz vor allen UV-Strahlen. Viel wichtiger ist es deshalb, die Maßnahmen zu kombinieren und auch der Umwelt zu liebe neue Alternativen auszuprobieren. Hier sind einige Tipps:
- Passende Kleidung: Sonnenbrille, Hut und Kleidung, die Arme und Beine bedecken, halten viele Strahlen ab. Einige Hersteller bieten sogar spezielle UV-Schutzkleidung an, die die Sonne besser abhält.
- Sonne meiden: Zwischen 10 und 16 Uhr ist die Sonne besonders intensiv und dadurch besonders gefährlich. Wer kann, geht der Mittagssonne also am besten durch eine „Siesta“ aus dem Weg. Am Strand und auf dem Balkon hilft ein Sonnenschirm, ausreichend Schatten zu spenden.
- Sonnencreme: Welches Produkt für die Umwelt und die eigenen Gesundheit unbedenklich ist, ist noch nicht endgültig geklärt. Eine Liste der umweltschädlichen Substanzen ist jedoch auf der Seite der „National Oceanic and Atmospheric Administration“ zu finden.
Quellen: National Oceanic and Atmospheric Adiministration, Sánchez-Quiles et al. 2020, Narla und Lim 2019, American Cancer Society